Der Circus Maximus

Bedeutende Bauten im alten Rom


  • Verwandte Artikel

Eine Frage stellen
  • Kommentar senden

    Name:

    E-Mail:

    Nachricht:

Der Circus maximus - Die Rennbahn des alten Roms

Der 600 m lange und 150 m breite Circus Maximus war der Schauplatz für spektakuläre Wagenrennen. Die Arena bestand aus Zuschauerrängen, einem sandigen Boden und einer spina, das ist ein Mittelstreifen, der den sandigen Boden in eine elliptische Rennstrecke teilt. Die Wagenlenker mussten sieben Runden um die spina drehen, und derjenige, der am schnellsten die Ziellinie überquerte war der Sieger. Hat man ein solches Wagenrennen gewonnen, erhielt man eine große Summe Geld.

Die spina wurde an beiden Seiten durch ein Gebilde aus drei Bronzekugeln abgeschlossen, dazwischen fand man Statuen, Altäre und zwei Gestelle. Auf dem einen waren sieben Ei und auf dem anderen sieben Delphin befestigt. Diese Gestelle dienten als Rundenzähler. Pro Runde wurde eines der Symbole abgenommen, sodass man genau erkennen konnte, welcher Wagenlenker zuerst durchs Ziel fuhr. Der größte Blickfang war jedoch ein Obelisk in der Mitte der spina, der von Ramses II. stammt.

Es war üblich Wetten über den Ausgang des Rennens abzuschließen, bevor das Rennen durch das Fallenlassen eines Tuches begonnen wurde.



Geschrieben von Stephanie.Mehltretter am 2011-02-15 12:20:32